die kleine Pause - Mehr Wohlbefinden in deinem (Schul-) Alltag

Transkript

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00:00:00: Die heutige Podcast-Folge ist inspiriert von dem, was ich gestern im WhatsApp-Status

00:00:06: einer Freundin gelesen habe.

00:00:07: Sie schreibt über die Yammer-Fasten-Challenge, die jetzt bald startet.

00:00:11: Ja, und da habe ich also gelesen, Instagram überflutet mich gerade mit der Aufforderung,

00:00:16: an der Yammer-Fasten-Challenge teilzunehmen.

00:00:19: Und ich hatte gedacht, wir seien gesellschaftlich inzwischen an einem Punkt angelangt, wo es

00:00:23: okay ist, auch mal sehr ehrlich zu äußern, wenn es einem nicht so gut geht.

00:00:28: Ja, und da habe ich gedacht, da habe ich auch eine Meinung dazu.

00:00:33: Thema "Yammern" ist "Yammern jetzt verboten".

00:00:35: Ich möchte in dieser Podcast-Folge mal darüber sprechen, was ich überhaupt unter "Yammern"

00:00:42: verstehe.

00:00:43: Ich möchte dir auch sagen, was "Yammern" bewirkt in deinem Körper, in deinem Geist und dir

00:00:49: erklären, warum "Yammern" dich nicht weiterbringt und was du stattdessen tun kannst.

00:00:55: Da habe ich ein paar Tipps für dich.

00:00:56: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge hier im Podcast von "Die kleine Pause", deinem

00:01:11: Podcast für Mehrwohlbefinden im Schulalltag.

00:01:14: Mein Name ist Martina Schmidt und ich bin auch 25 Jahre als Lehrerin heute, selbstständig

00:01:19: als Coaching für Burnout-Prävention.

00:01:21: Und ich möchte dich mit diesem Podcast und mit meiner Arbeit dabei unterstützen, den

00:01:26: Druck aus deinem Schulalltag rauszunehmen.

00:01:28: Und was sehr viel Druck erzeugen kann, ist natürlich auch das Thema "Yammern".

00:01:33: Entweder du gehörst selber zu denen, die sagen, ja, ab und zu, da muss ich einfach mal

00:01:40: Dampf ablassen und da brauche ich das zu "Yammern".

00:01:44: Oder aber du gehörst zu denen, die sagen, oh Mann, ich bin eher auf der Seite derer,

00:01:50: denn ständig die Ohrenfolge jammert werden von anderen und das nervt mich total.

00:01:53: Und so ist es auch mit der "Yammerfasten Challenge" über, die ich gerade schon eingangs

00:01:57: ein bisschen erzählt habe, die "Yammerfasten Challenge", die jetzt bald startet und wo es

00:02:03: darum geht, gemeinsam sieben Tage lang zu verzichten, ganz konsequent auf "Yammern,

00:02:10: Lestern und nörgeln".

00:02:12: Wenn das für dich interessant ist, ich verlinke das mal in den Show Notes, da kannst du dich

00:02:16: noch anmelden und dabei sein.

00:02:18: Ich habe mich übrigens schon angemeldet.

00:02:19: Ja und wie gesagt, die Leute sind so ein bisschen zwiegespalten, was diese "Yammerfasten Challenge"

00:02:26: angeht und auch ein "Yammerverbot" angeht.

00:02:29: Also manche Triggert ist total, die sagen, mir tut das total gut, wenn ich was erlebt

00:02:36: habe, was mich belastet, dann möchte ich gerne, dass jemand anderem mitteilen.

00:02:43: Das entlastet mich.

00:02:44: Und auch in Workshops höre ich das immer wieder, vor allem wenn es um den Workshop positive

00:02:50: Psychologie geht.

00:02:51: Positive Psychologie wird nämlich oft missverstanden und verwechselt mit toxischer Positivität.

00:02:59: Also ich darf jetzt noch nicht mal zu mir sagen, wenn es mir mal nicht so gut geht, soll ich

00:03:05: negative Gefühle verdrängen.

00:03:07: Wo soll ich denn hin mit dem, was mich ärgert, nervt belastet?

00:03:12: Also darum geht es definitiv nicht und dazu sage ich auch gleich noch ein bisschen mehr.

00:03:17: Wichtig ist, sich erstmal klar zu machen, es gibt ja auch immer noch die andere Seite

00:03:22: der Leute, nämlich die Leute, die sagen, boah, endlich wird das Thema "Yammernmal"

00:03:28: angesprochen ganz klar, endlich sagt mal jemand, wie belastend das ist.

00:03:32: Nämlich wenn ich mir ganz oft von anderen Menschen anhören muss, wie sie nörgeln,

00:03:38: beklagen und sagen, was sie alles doh finden.

00:03:42: Es fühlt sich manchmal so an, als ob andere mich als ihrem seelischen Abfalleimer benutzen.

00:03:49: Und das nervt mich ganz schön und das zieht mich ganz schon runter.

00:03:53: Also, lass uns doch mal das Thema genauer anschauen, was meine ich überhaupt mit "Yammern".

00:04:00: "Yammern" kann bedeuten, sich zu beklagen und zwar mit dem Ziel, bemitleidet zu werden,

00:04:08: mit Gefühl zu bekommen von anderen, aber auch Aufmerksamkeit zu kriegen.

00:04:13: Wenn ich zum Beispiel ins Lehrerzimmer komme und sage so, boah, ihr könnt euch ja gar nicht

00:04:16: vorstellen, was in meiner Klasse schon wieder los war.

00:04:19: Ich habe da aber auch ein paar Knaller drin sitzen.

00:04:22: Dann bekomme ich Aufmerksamkeit, Mitgefühl, vielleicht aber auch Anerkennung für das,

00:04:28: was ich so alles um die Ohren habe.

00:04:30: Mensch, was die da aber auch wuppt, die hat es aber auch wirklich nicht leicht.

00:04:34: Auch so Leute, die sehr, sehr viele Termine haben und sehr, sehr viele Tudus auf ihrer

00:04:39: Liste und da auch ständig drüber sprechen, was sie alles zu tun haben, wünschen sich

00:04:44: auch vielleicht ein bisschen mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung durch dieses "Yammern".

00:04:49: Was auch noch ganz wichtig ist, was das "Yammern" so kennzeichnet, finde ich, dass es das keine

00:04:56: Lösungsorientierung dabei ist.

00:04:58: Also wenn dann jemand mit Ideen kommt und sagt, ja, du könntest doch zum Beispiel mal

00:05:03: in deiner Klasse das und das ausprobieren in Richtung Classroommanagement oder bestimmte

00:05:08: Rituale mal etablieren, was auch immer, das dann sofort kommt, ja, aber in meiner Klasse

00:05:14: geht das aber nicht.

00:05:15: Ja, du kannst dir ja gar nicht vorstellen.

00:05:17: Also eigentlich möchte die Person, die "Yammert" gar keine Lösungen haben, sondern sie möchte

00:05:21: einfach nur das erstmal irgendwo abladen, was sie nervt und belastet.

00:05:26: Das "Lestern" gehört definitiv auch zum "Yammern".

00:05:30: Also wirklich schlecht über andere Reden, Kolleginnen, Kollegen hinter dem Rücken, wenn

00:05:35: die nicht dabei sind.

00:05:36: Und ein weiterer Aspekt von "Yammern" ist auch "Nörgeln" über Sachen, die sich einfach

00:05:43: nicht ändern lassen, was ja auch sehr unproduktiv ist.

00:05:46: Also sowas wie "Die interaktive Tafel funktioniert heute nicht" oder "Das Internet ist einfach

00:05:51: ausgefallen und jetzt muss ich mir einen Plan B einfallen lassen für meinen Unterricht,

00:05:55: falls ich das nicht eh schon getan habe.

00:05:58: Da bringt "Nörgeln" einfach nichts.

00:06:00: Was ich mit "Yammern" nicht meine, das ist, wenn ja, wenn jemand wirklich ganz sachlich

00:06:08: erzählt, das und das ist mir heute passiert und jemand anderen um Rat bittet und wirklich

00:06:15: auch ganz aktiv sagt, "Boah, ich weiß an der Stelle einfach nicht weiter, hast du eine

00:06:19: Idee."

00:06:20: Und das finde ich ist was anderes als "Yammern", weil du merkst, da geht es ja schon ganz direkt

00:06:25: in die Lösungsorientierung.

00:06:27: Ja, das also meine ich mit "Yammern", wenn ich über "Yammern" spreche.

00:06:32: Und ich möchte dir auch einfach klarmachen, was "Yammern" bewirkt, was es anrichtet, wenn

00:06:38: du regelmäßig und häufig "Yammerst".

00:06:41: Das eine ist natürlich, du befindest dich da in so eine Art Problemtrance, so nennt man

00:06:48: das im Coaching.

00:06:49: Das bedeutet, also du gräbst dich so richtig in die Situation, in das Erlebnis rein, was

00:06:56: du da hattest und dadurch verfestigt sich das eher als sich zu bessern, weil du hast

00:07:02: den Fokus dann ja total auf die Schwierigkeiten, auf das was nicht funktioniert, was dich

00:07:08: ärgert und du siehst gar keine Lösungen.

00:07:10: Das heißt du gehst da also immer tiefer rein und befindest dich damit auch in einer Art

00:07:17: Obverhaltung.

00:07:18: Solange du immer noch darüber erzählst, was dir nicht gefällt, was du doof findest,

00:07:23: fühlst du dich oft auch ganz hilflos, ohnmächtig und ausgeliefert.

00:07:28: Das macht auch was in deinem Körper.

00:07:30: Also du gräbst in so eine Art Schockstarre.

00:07:32: Und damit ist deine Selbstwirksamkeit, also das Ganze irgendwie zu lösen und zu verändern,

00:07:38: ist ziemlich blockiert.

00:07:40: Was stattdessen passiert ist, du gelangst dann ganz schnell in eine Negativspirale, was

00:07:46: bedeutet, durch dieses Jammern und sich beklagen wird dir Energie entzogen und du hast gar

00:07:52: keine Kraft mehr und auch gar keine Kapazitäten mehr, um über Lösungen überhaupt nachzudenken,

00:07:59: um die überhaupt auch zu sehen.

00:08:00: Und auch körperlich hat Jammern wirklich eine massive Auswirkung, denn es ist deinem

00:08:08: Körper oder deinem Nervensystem tatsächlich egal, ob du die Situation gerade erlebst,

00:08:16: also ob du mitten drin stehst und da ist gerade deine Klasse geht über Tische und Bänke,

00:08:22: es ist total laut und das nervt dich, also egal ob du das gerade erlebst oder ob du es

00:08:28: im Nachhinein erzählst.

00:08:32: Es werden im Körper genauso viele Stresshormone ausgeschüttet, also auch dein Körper fährt

00:08:38: sich dann nochmal hoch, auch durch diese Erzählung.

00:08:40: Und da kannst du dir vorstellen, das ist natürlich gesundheitsschädlich, wenn du deinem

00:08:44: Körper das immer und immer wieder antust, in diese Stresssituation reinzubringen.

00:08:48: Ja und wie sich Jammern auch noch auswirkt, du ziehst durch das Jammern andere mit rein.

00:08:56: Und ich sage dann schon mal, also eigentlich ist Jammern sowas, das ist eine Form von Umweltverschmutzung,

00:09:04: denn es wirkt echt ansteckend.

00:09:06: Du kennst es vielleicht auch im Lehrerzimmer, da kommt dann jemand rein und sagt, man, das

00:09:11: war aber vielleicht wirklich ätzend, ich hatte gestern Nachmittag beim Eltern-Sprechtag,

00:09:14: die und die Eltern und also ihr könnt euch ja gar nicht vorstellen, wie die da aufgetreten

00:09:19: sind und so weiter.

00:09:20: Und dann kommt der nächste und packt noch seine Erzählung obendrauf von dem und dem Gespräch

00:09:25: und wie das gelaufen ist und man schaukelt sich so allmählich rein.

00:09:28: So, da entsteht also auch eine Spirale, das wirkt wirklich ansteckend und da finde ich

00:09:35: an der Stelle immer ganz wichtig, Rücksicht zu nehmen, sich mal klar zu machen.

00:09:40: Vielleicht haben andere gerade gar nicht die Kapazität, sich mit deinen Problemen und

00:09:45: mit deinen Sorgen zu befassen.

00:09:47: Also da wär es zumindest nett erstmal eben kurz zu sagen, man, ich hab da was, das würde

00:09:52: ich euch gerne erzählen, das würde mir echt weiterhelfen.

00:09:55: Ist das okay?

00:09:56: Und dann auch damit zu rechnen, dass man eventuell die Antwort bekommt, oh nee, du gerade

00:10:00: nicht, wir sind selber gerade alle total voll.

00:10:03: Ja.

00:10:04: Ja, und das ist übrigens auch einer der Gründe, warum ich eher da

00:10:09: von Abrate zu jammern, weil es natürlich auch so ist, dass Menschen, die viel jammern, dass andere

00:10:15: Leute sagen, oh, mit denen bin ich nicht so gern zusammen, da gehe ich lieber etwas auf Abstand,

00:10:19: weil es sich eben auch auf andere so auswirkt. Also so wirkt sich jammern aus und von da ausgehend

00:10:27: möchte ich dir sehr gerne ein paar Ideen mitgeben, was du denn stattdessen tun kannst, weil Fakt ist ja

00:10:32: der Ärger, das was uns belastet, das was uns nervt, das muss ja erst mal irgendwo hin, also Emotionen

00:10:41: verdrängen, bringt nichts, die sind immer noch da und es kostet unheimlich viel Energie, die weg

00:10:47: zu drängen und da so ein Deckel drauf zu halten. Also dazu möchte ich auf gar keinen Fall einladen,

00:10:52: das sei an dieser Stelle unbedingt noch mal gesagt. Und ich hatte ja anfangs schon gesagt in

00:10:58: meinem Workshop zur positiven Psychologie, da geht es auch darum, ja wie gehe ich denn damit um? Es

00:11:05: sind eben immer Dinge in meinem Leben, die nicht so laufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Und in

00:11:11: der positiven Psychologie wird der Fokus vor allem darauf gelegt, dass wir uns bewusst machen, ja,

00:11:18: es ist immer alles da, das Gute ist genauso da wie das, was wir doof finden, was wir gern anders

00:11:25: hätten. Und es geht auf gar keinen Fall jetzt darum, Negatives zu verdrängen und die Welt jetzt nur

00:11:32: noch durch die rosarote Brille zu sehen. Alles ist gut. Worum es tatsächlich geht, ist, rauszukommen

00:11:39: aus der einseitigen Negativität. Also nur noch schwarz zu mal, nur noch über das Dove zu erzählen.

00:11:48: Und das kann schon mit ganz kleinen Dingen gelingen. Es fängt erst mal immer damit an, sich überhaupt

00:11:55: bewusst zu machen, ja, was für eine Situation habe ich da gerade erlebt und ja, ich ärgere mich jetzt.

00:12:01: Und dann als nächsten Schritt würde ich immer empfehlen, mir auch klar zu machen, dass was mich

00:12:08: da so ärgert, inwieweit habe ich da jetzt überhaupt Einfluss darauf, das tatsächlich zu verändern.

00:12:13: An dieser Stelle erinnere ich mal an das Gelassenheitsgebet von Reinhold Niebuhr. Gott

00:12:20: gibt mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern,

00:12:27: die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Und auch wenn du nicht

00:12:36: religiös bist, dann kannst du ja vielleicht das Gott am Anfang streichen. Ich glaube auch dann

00:12:41: kann dir dieser Spruch eine ganze Menge Klarheit bringen, lohnt es sich jetzt, da Energie reinzusetzen

00:12:49: und das nochmal zu erzählen, was ich da gerade erlebt habe, um mich darüber zu beschweren.

00:12:53: Also wenn es um Situationen und Erfahrungen geht, wo ich wirklich aktiv was ändern kann und wo ich

00:12:59: mich auch auf die Suche nach Lösungen machen kann, ja bitte gerne, dann drüber sprechen und auch

00:13:05: wirklich gemeinsam nach Lösungen suchen, gemeinsam mit anderen. Aber wenn es sich um Dinge handelt,

00:13:11: also Dinge, die ich nicht ändern kann, dann ist es echt gut, gelassener zu werden und manches

00:13:18: auch einfach hinzunehmen und zu sagen, jo so ist es nun mal. Und da hilft eben die Weisheit,

00:13:24: das eine vom anderen zu unterscheiden. Und da kann als aller allererstes kann schon mal helfen,

00:13:30: so ganz kleine Körperübungen zu nutzen, so was wie partiefe Atemzüge nehmen. Einmal den Körper

00:13:38: ganz bewusst auszuschütteln, also irgendwas, wo auch unser Nervensystem mal die Gelegenheit bekommt,

00:13:44: die Reset-Taste zu drücken und ich merke dann so, in was für eine Situation stecke ich denn gerade

00:13:51: drin und wenn ich das für mich klar habe, dann kann ich entscheiden, was mache ich jetzt. Also ich

00:13:58: könnte zum Beispiel ganz bewusst Dampf ablassen und bewusst Dampf ablassen heißt, ich mache mir klar,

00:14:05: okay, ich jammer jetzt mal eine Runde und eventuell mache ich das sogar auch anderen klar, Leute,

00:14:10: ich muss jetzt mal einmal Dampf ablassen. Tipp dafür, ich weiß nicht, ob du den Jammerlappen

00:14:16: kennst, das ist so eine kleine Handpuppe, ich werde den Link mal in die Show-Notes packen und ich

00:14:22: finde, dieser Jammerlappen, der könnte eigentlich in jedem Lehrerzimmer auf dem Tisch in der Mitte

00:14:28: liegen und meine Idee dazu, wenn du wirklich das Gefühl hast, ich muss jetzt mal Dampf ablassen,

00:14:34: dann schnappt ihr diesen Jammerlappen, die Handpuppe und los geht's und damit ist auch allen anderen

00:14:41: klar, aha, okay, da gibt es jetzt jemand, die Martina, die möchte jetzt gerade erst mal ein bisschen

00:14:46: Dampf ablassen und dann erzähle ich das, was ich zu erzählen habe, immer vorausgesetzt, die

00:14:51: anderen sagen auch, ja, okay, du darfst und dann lege ich aber diesen Jammerlappen auch wieder weg

00:14:58: und damit ist das Jammern beendet, das heißt, das Jammern ist zeitlich begrenzt und dann wird

00:15:04: umgeschaltet auf Lösungsideen oder aber wir lenken gemeinsam den Fokus auf das positive und das

00:15:12: geht schon mit ganz, ganz kleinen Dingen zum Beispiel mit einer Ressourcenfrage aus der

00:15:19: positiven Psychologie. Was ich da total schön finde, ist die Ressourcenfrage, okay, so ist es jetzt

00:15:26: und was ist im Moment denn auch gut und richtig? Weil das ist ja immer da, also egal, was jetzt gerade

00:15:34: noch so alles war, was ist denn jetzt gerade auch gut und richtig? Und da fallen einem dann vielleicht

00:15:39: auch viele Sachen ein, so was wie ja, das ist jetzt gerade richtig ärgerlich, dass wieder drei

00:15:47: Schülerinnen und Schüler ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben und es ist aber auch super, dass

00:15:53: drei andere sogar Zusatzmaterial von zu Hause mitgebracht haben und da merkst du auch, es ist

00:16:00: immer so ein sowohl als auch, es ist beides da. Also Ressourcen fragen, eine gute Idee, der Jammerlappen,

00:16:07: eine Idee für dich, dann würde ich dir unbedingt noch eine Idee mitgeben, die ich auch sehr gerne

00:16:15: nutze und das ist das Aufschreiben. Also setz dich zwei, drei Minuten hin und schreib wirklich mal alles

00:16:24: runter, so wie es dir wirklich aus dem Stift aufs Papier rausfließt und wenn du merkst, da kommt

00:16:33: nichts mehr, dann warte noch einen Moment und wenn dann wirklich gar nichts mehr einfällt, dann bist

00:16:39: du fertig mit dem Schreiben, du kannst dir das noch mal alles durchlesen, einen tiefen Atemzug

00:16:46: nehmen und dann entweder nimmst du das Papier und knüllst das so richtig kräftig zusammen und

00:16:52: donnerst es in den Abfalleimer oder du kannst es auch in ganz, ganz viele kleine Schnipsel zerreißen

00:16:59: und auch damit ist so ein Schlussstrich gezogen unter die Erfahrung, die du gerade gemacht

00:17:04: hast. Ja, das waren so ein paar Ideen zum Thema Jammern, ist Jammern jetzt verboten und ich habe

00:17:14: dir einfach mal so meine Gedanken dazu gesagt, warum ich finde, dass Jammern dich nicht weiterbringt,

00:17:20: ich habe dir gesagt, was ist in deinem Körper bewirkt und ich habe dir hoffentlich auch ein paar Ideen

00:17:26: mitgegeben, was du stattdessen tun kannst, um dich rauszubringen aus negativen Erfahrungen oder viel

00:17:35: mehr um dich da ganz selbst mit fühlen und freundlich durchzubegleiten. Ja, ich hoffe in der

00:17:42: heutigen Podcastfolge waren ein paar gute Ideen für dich dabei und wenn du jetzt nach dem Hören

00:17:49: feststellst, auch um Menschen zu gehen, da ich stecke doch manchmal ziemlich feste drin in

00:17:52: dieser Jammer schleife und du möchtest dafür sorgen, dass das besser wird bei dir, ja, dann ist

00:18:00: vielleicht ein Coaching mit mir das Richtige für dich. Ich kenne den preilvollen Stuhl alltag und

00:18:06: passende Strategien entwickelt, die ich gern an dich weitergebe. Wenn du dich für ein Coaching mit

00:18:11: mir interessierst, dann läuft das so ab, du verabredest dich mit mir zu einem kostfreien

00:18:16: Klarheitsgespräch und dazu findest du in meinen Show Notes einen Link zu meinem Kalender. Öffne

00:18:23: dazu einfach die Podcast App, mit der du das jetzt gerade hörst, da findest du dann den klickbaren

00:18:28: Link und kannst dir deinen Wunschtermin buchen. Du beantwortest ein paar Fragen, damit ich mich

00:18:34: vorbereiten kann und dann treffen wir uns per Zoom und sprechen und lernen uns kennen und anschließend

00:18:40: kannst du dir in Ruhe überlegen, ob du mit mir zusammenarbeiten möchtest. Ja, das war es für

00:18:45: heute von mir. Wenn du magst, melde dich sehr gerne auch noch an für die Yammer Fasten Challenge,

00:18:51: ich packe den Link dazu mal in die Show Notes und wir können uns darüber auch gerne mal austauschen.

00:18:57: Bin gespannt, wie du das so für dich erlebst. Wenn der Podcast heute für dich interessant war,

00:19:02: dann freue ich mich sehr, wenn du ihn an Kolleginnen und Kollegen weiter empfiehlst, für

00:19:08: dir genauso interessant sein könnte. In diesem Sinne, ich wünsche dir noch einen schönen Tag und

00:19:13: denk immer dran, schultern runter, lächeln, atmen, deine Martina!

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Über diesen Podcast

„die kleine Pause“ verbindet Wissen und Inspiration rund um das Thema Lehrkräftegesundheit.

Hier bekommst du alltagstaugliche Anregungen zu aktiver Selbstfürsorge & klarer Selbstorganisation und Praxis-Tipps für entspannteres Unterrichten.

Ich teile mit dir meine Erfahrungen aus Schule, Lehrkräfteausbildung und Coaching. Außerdem gibt's inspirierende Interviews mit Expert:innen und Alltagsheld:innen.

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Weitere Infos zu mir und meiner Arbeit: https://www.diekleinepause.de/

von und mit Martina Schmidt

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